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Fr, 27 Jun 2008

Aufgabenplanung mit Citavi

Abgelegt unter: Literaturverwaltung — publicationnet @ 10:10
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Gestern habe ich die Aufgabenplanung bei Citavi entdeckt. Auslöser war die Tatsache, dass ich wieder einmal Bücher in der Bibliothek vorbestellen musste. In der Vergangenheit kam es öfter vor, dass ich, als ich die Bücher dann Tage oder Wochen später abholen konnte, nicht mehr genau wusste, was ich von dem Buch eigentlich genau wollte.

Und hier kommt Citavi ins Spiel. In meiner Datenbank habe ich das vorbestellte Buch einfach eingefügt und mir dann zu dem Buch Aufgaben geschrieben.

Aufgaben zu Literatur

Aufgabentyp “Entleihen”: Zunächst habe ich mir vorgemerkt, dass ich dieses Buch in der Bib bestellt habe und wann ich es voraussichtlich abholen kann. Da ich nur zwei Tage pro Woche am Hochschulort bin, kann ich mir dann auf diese Weise von Citavi eine Liste ausgeben lassen, welche Bücher ich in der Woche abholen kann.

Aufgabentyp “Begutachten/Bewerten” oder “Lesen”: Anschliessend habe ich mir zu jedem Buch ein paar Aufgaben vom Typ “Begutachten/Bewerten” geschrieben. In diesen habe ich eingetragen warum ich das Buch ausleihen wollte, welche Textpassagen, Seiten, Aussagen o.ä. ich überprüfen wollte und wer das Buch in welchem Zusammenhang zitiert hat.

So, 06 Apr 2008

Veranstaltungen zur Forschungsfinanzierung und zur akademischen Laufbahn

Im April und Mai gibt es an den Unis St. Gallen und Basel einige interessante Veranstaltungen zur Forschungsfinanzierung und zu Karrierestrategien für die akademische Laufbahn.

Veranstaltung zum Thema „Karrierestrategien für die akademische Laufbahn“

Universität Basel: Dr. Henk Goorhuis „Mache ich Wissenschaft oder macht Wissenschaft mich?“

Konstruktivistische Perspektiven im akademischen System: Wie und wo lassen sich persönliche und soziale Gestaltungsmöglichkeiten finden?

Montag, 19. Mai 2008, 18.30 Uhr, im Wildt’schen Haus, Petersplatz 13, Basel

Alle Assistierende, Doktorierende, Habilitierende sowie Assistenzprofessorinnen und Assistenzprofessoren der Universität Basel sind herzlich eingeladen!

Anmeldung erforderlich bis 30. April 2008 an: nachwuchsapero@unibas.ch

Universität St. Gallen: Wie finanziere ich meine Forschung?

Der Bereich “Forschungsdienste HSG” führt drei Informationsveranstaltungen “Wie finanziere ich meine Forschung?” zu den Möglichkeiten der Forschungsförderung durch:

  1. Instrumente der Projektförderung 10.4.2008, 12.15-14.00, Raum 10-072
  2. Instrumente der Personenförderung 17.4.2008, 12.15-14.00, Raum 10-072
  3. Wie schreibe ich einen SNF-Antrag? Prof. Ulrike Landfester und Prof. Andreas Herrmann, 23.4.2008, 12.15-14.00, Raum 10-070

Weiter Informationen hier.

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Mi, 19 Mrz 2008

How To Write A Scientific Paper

Abgelegt unter: Fun, Publizieren — publicationnet @ 19:19
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E. Robert Schulman nimmt in seinem nicht ganz so ernst zu nehmenden, kurzen, schnell und einfach lesbaren Artikel das wissenschaftliche Publizieren auf die Schippe. Er berichtet z.B. wie wichtig es ist Artikel zu schreiben, um sich selbst zu zitieren zu können. Denn heutzutage wird man in der Wissenschaft häufig an der Zitationshäufigkeit der eigenen Artikel gemessen. Nichtsdestotrotz enthält der Artikel zwischen den Zeilen ein paar Tips, die man sich zu Herzen nehmen sollte (kann).

“The conclusion section is very easy to write: all you have to do is to take your abstract and change the tense from present to past. It is considered good form to mention at least one relevant theory only in the abstract and conclusion. By doing this, you don’t have to say why your experiment does (or does not) agree with the theory, you merely have to state that it does (or does not).”

http://www.improbable.com/airchives/paperair/volume2/v2i5/howto.htm

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Sa, 15 Mrz 2008

Dissertation auf Englisch oder Deutsch?

Abgelegt unter: Dissertation — publicationnet @ 19:19
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Die Frage, in welcher Sprache man seine Dissertation verfassen sollte ist nicht leicht zu beantworten. Schliesslich müssen hier verschiedene Faktoren beachtet werden. Das wichtigste Kriterium sind sicher Referent und Korreferent. Nur wenn sie kein Problem mit einer englischen Dissertation haben, sollte man sich mit diesem Gedanken überhaupt beschäftigen. Eine Möglichkeit ist auch, die Dissertation auf Deutsch zu schreiben und hinterher ins Englische übersetzen zu lassen.

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Dieser Eintrag fasst das Ergebnis einer Diskussion der Peer Gruppe „Publication Network“ zusammen, ergänzt um einige Zitate der Mitglieder.

Was spricht für eine deutsche Dissertation? Als Muttersprachler fühlt man sich natürlich in Deutsch sicherer als in jeder Fremdsprache. Das Anfertigen einer fremdsprachigen Diss dauert dadurch natürlich länger und ist mühsamer. Man kann sich auch nicht sicher sein, ob man alle Begriffe und Ausdrücke richtig verwendet hat. D.h. sprachlich wird die Diss insgesamt wahrscheinlich etwas schlechter. Wenn man nicht plant nach der Dissertation weiter wissenschaftlich zu arbeiten bzw. an einer Universität zu bleiben, dann sollte man sicher auf Deutsch schreiben.

Und was spricht für eine englische Dissertation? Die höhere internationale Sichtbarkeit. Das ist, gerade wenn man sich in einer internationalen wissenschaftlichen Community tummelt, nicht zu unterschätzen. Zum Einen kann man sich im Vorfeld Feedback zum Research Proposal einholen oder Teile seiner Diss auf einer internationalen Konferenz oder einem Doctoral Consortium vorstellen. Zum Anderen findet die Diss so Eingang in den internationale wissenschaftliche Diskussion auf dem eigenen Fachgebiet und von dem Wertbeitrag für spätere Bewerbungen an einer nicht-deutschsprachigen Universität ganz zu schweigen.

Zum Thema Bewerbung hier die Erfahrungen von Esther: „Ob Du es wirklich für die Bewerbungen danach brauchst kommt wahrscheinlich auf die Stelle an, auf die Du dich bewirbst. Bei mir was es so, dass sie zum Teil einfach Publikationen oder Working Paper verlangten, wenn Du nun nebenher noch Working Papers auf Englisch schreibst reicht dies evt. sogar aus. Im Interview wird dann allerdings schon sehr genau nachgefragt, was man in der Diss gemacht hat, obwohl dein potentieller neuer Prof. wahrscheinlich nicht wirklich deine Diss lesen wird (zumindest mein Eindruck), aber er will halt wissen was Du gemacht hast und dann ist es einfacher, wenn es auf englisch ist, weil er es dann theoretisch nachlesen könnte und dies auch stichprobenartig machen wird. Dein neuer Chef muss auch in seinem Department vertreten können, warum er Dich einstellt, also den anderen Prof. erläutern, warum du ins Team passt und warum er Dich will und gut findet. Man muss sicherlich mehr erklären, wenn man es nicht auf Englisch schreibt.“

Ein weiteres Kriterium für eine englische Dissertation ist die verwendete Literatur und die Erfahrungen des Doktoranden mit englischen Artikeln. Ist der überwiegende Teil der Literatur auf Englisch so sind die benötigten Fachausdrücke bekannt und u.U. würde eine Übersetzung der Begriffe ins Deutsche auch nur künstlich wirken. Wenn sich der Doktorand mit Englisch wohl fühlt und schon viel auf Englisch veröffentlicht hat und somit Übung darin hat, spricht wahrscheinlich nichts dagegen auch die Dissertation auf Englisch zu schreiben.

Zitat Nadja: „Es wird Floskeln und Wendungen (Jargon/Slang) geben, die halt einfach in so ein Paper eines bestimmten Research-Bereichs reingehören. Die kannst du einfliessen lassen, wenn du selber auf Englisch schreibst.“

Zitat Esther: „Es macht einfach einen guten Eindruck und es wird nach meiner Erfahrung (vielleicht in England sehr viel stärker als sonst wo und daher ist meine Wahrnehmung vielleicht etwas verzerrt) einfach erwartet, dass die wissenschaftliche Sprache English ist und nichts anderes.“

Fazit: Die Entscheidung liegt bei einem selbst. Man sollte sich fragen, mit welchem Ergebnis man am Ende zufriedener ist.

Über die Vor- und Nachteile einer Übersetzung wird in einer der nächsten Einträge berichtet.

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Do, 13 Mrz 2008

Literaturverwaltungssoftware

… das sind Tools, die uns Wissenschaftlichern bei der Verwaltung ihrer Literatur und der Erstellung eines Literaturverzeichnisses helfen. Derer gibt es mittlerweile relativ viel und so kann die Auswahl für ein geeignetes Tool schwer fallen. In manche Institutionen haben sich aber auch interne “Standards” herausgebildet, z.B. durch die Anschaffung von EndNote. Es lohnt sich dennoch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und vielleicht das ein oder andere Online-Tool als Ergänzung zu nutzen.

Hier mal eine kurze Übersicht:

In der nächsten Zeit werde ich zu den einzelnen Tools Beschreibungen und Bewertungen posten.

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Mo, 24 Dez 2007

Aus dem Leben eines Doktoranden

Abgelegt unter: Fun — publicationnet @ 17:17
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